glueckstein

Bahnflächen in der Vermarktung

Das neue Quartier bietet alle Voraussetzungen, zu einem der attraktivsten Dienstleistungs- und Wohnstandorte der Metropolregion Rhein-Neckar zu werden. Für Unternehmen ist die zentrale Lage direkt am Hauptbahnhof von entscheidender Bedeutung. Mit dem ICE erreicht man den Frankfurter Flughafen in 31 Min, Stuttgart in 36 Min und Paris in gut 3 Std. Mit dem Auto besteht optimaler Zugang zu sieben Autobahnen. Durch die unmittelbare Nähe zur Hochschule und zur Universität haben die Firmen ein Potenzial an hoch qualifizierten Mitarbeitern direkt vor der Tür. Das Quartier integriert sich in den Stadtteil Lindenhof, eines der beliebtesten Mannheimer Wohngebiete mit gewachsener Versorgungsinfrastruktur. Mit dem nahe gelegenen Schlossgarten und dem Rheinufer verfügt das Gebiet über ein gut vernetztes Grünflächenangebot mit hohem Freizeitwert.
Viel ist passiert und einige große Bauvorhaben sind bereits realisiert worden: Der 97 m hohe Victoria-Turm – heute das Wahrzeichen des Gebietes – , das MAFINEX-Technologiezentrum für innovative, technologieorientierte Existenzgründer und das LanzCarré. Das Glückstein-Carré mit rund 250 Wohnungen wird im Sommer 2012 fertiggestellt. Die ersten Wohnungen sind bereits bezogen. Für 2013 ist eine Erweiterung des MAFINEXTechnologiezentrums geplant.

Nachdem das ehemalige Gießereigelände der Firma John Deere weitgehend bebaut ist, wird jetzt auf rund 6,4 ha Baufläche der nächste große Entwicklungsbereich begonnen. Auf den neu erschlossenen Flächen werden weitere 120.000 m2 Bürofläche und 60.000 m2 Wohnfläche entwickelt. Die Stadt Mannheim hat diese Grundstücke komplett von der Bahn erworben. Damit sind die besten Voraussetzungen gegeben, um eine hochwertige Architektur der Gebäude, eine wirtschaftlich und stadtplanerisch sinnvolle Nutzungsstruktur und hohe Umweltstandards umzusetzen. Für jedes Bauvorhaben werden Architekturwettbewerbe durchgeführt.

Verlegung der Bundesstraße 36
Voraussetzung für die Entwicklung dieses Bereichs ist die Verlegung eines Teilabschnitts der Bundesstraße 36 (Südtangente) direkt an die Bahngleise. Noch verläuft die Trasse mitten durch das Entwicklungsgebiet und auf ihr fahren täglich rund 62.000 Kraftfahrzeuge. Seit März 2011 laufen die Bauarbeiten für die neue Südtangente auf Hochtouren, bis 2013 soll die neue Trasse in Betrieb sein. Durch die Verlegung rückt die Hauptverkehrsstraße von der Wohnbebauung im Lindenhof ab. Die geplanten Bürogebäude werden die Wohnungen und den Park gegen den Verkehrslärm abschirmen. Für die Menschen vor Ort bringt dies einen enormen Gewinn an Lebensqualität.

Schon während des Baus der neuen Erschließung hat die Vermarktung der ehemaligen Bahnflächen begonnen. Die Verhandlungen über den Verkauf der ersten Baugrundstücke laufen. Ab 2014 kann sukzessive mit der Bebauung begonnen werden.

Zukunftsweisende Klimastandards
Auch aus ökologischer Sicht wird das Glückstein-Quartier Besonderheiten bieten. Erstmals werden Klimaschutzziele der Stadt Mannheim für ein ganzes Gebiet angewendet. Für alle Büro- und Wohngebäude, die auf den ehemaligen Bahnflächen neu errichtet werden, wird ein Standard vorgeschrieben, der weit über das gängige Maß hinausgeht. Der Energieverbrauch der Gebäude wird mindestens 30 % unter den aktuell gültigen Grenzwerten der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) liegen.

Außerdem soll der Energiebedarf der neuen Gebäude im Glückstein-Quartier so klimaschonend wie möglich gedeckt werden. Die Wärmeversorgung erfolgt durch Fernwärme. Durch die hohen Wärmedämmstandards der neuen Gebäude ist eine Wärmezufuhr auf niedrigem Temperaturniveau ausreichend. Daher kann das 70 ºC warme Wasser aus dem vorhandenen Fernwärmerücklauf anderer Stadtbezirke für die Beheizung dieser neuen Gebäude genutzt werden. Durch die Ausnutzung der Heizwärme aus dem Fernwärmerücklauf können die CO2- Emissionen deutlich verringert werden. Alle Dachflächen und nicht überbauten Tiefgaragendächer werden begrünt, um das lokale Klima zu verbessern. Die Südtangente und alle Quartierstraßen werden mit Baumreihen bepflanzt.

Inmitten all der neuen Entwicklungen werden auch zwei historische Gebäude erhalten. Im denkmalgeschützten Lokschuppen mit seinem schönen Holztragwerk und einem ehemaligen Werkstattgebäude sollen Nutzungen angesiedelt werden, die das Quartier beleben, z. B Gastronomie, Tagungs- und Veranstaltungsräume.

Auch die künstlerische Vielfalt kommt bei diesem Projekt nicht zu kurz. Mit der Gestaltung der Betonwände der neuen Straßenunterführung am Neckarauer Übergang durch Street- Art-Künstler werden in dem neuen Quartier besondere Akzente gesetzt.

Stadt Mannheim
Dezernat für Planung, Bauen,
Umweltschutz und Stadtentwicklung

Projektkoordinatio n Glückstein-Quartier
Dipl. -Volkswirt Ottmar Schmitt (Leiter)
T. +49 (0)621 / 293 – 5507
ottmar.schmitt@mannheim.de
www.glueckstein-quartier.de

zuständiger Bürgermeister
Lothar Quast

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Mannheim

Beitrag verfasst von Admin

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